Untergrundvorbereitung: das Fundament jedes Bodens
Neun von zehn Boden-Reklamationen entstehen nicht am Belag, sondern am Untergrund. Bevor auch nur eine Diele liegt, muss der Untergrund vier Kriterien erfüllen: trocken, eben, fest und sauber.
- Trocken: Frischer Estrich braucht Zeit. Als Faustregel gilt bei Zementestrich eine Restfeuchte von maximal 2,0 CM-% (mit Fußbodenheizung 1,8 CM-%), bei Anhydritestrich 0,5 CM-% (beheizt 0,3 CM-%). Gemessen wird mit der CM-Messung – nicht mit dem Handrücken.
- Eben: Mehr als 3 mm Unebenheit pro Meter? Dann muss gespachtelt werden. Gerade Klick-Beläge quittieren Wellen im Untergrund mit knarzenden Fugen.
- Fest: Sandende oder bröselnde Oberflächen werden grundiert oder abgetragen. Der Klopftest verrät Hohlstellen.
- Sauber: Staub, Kleberreste und Fett gehören runter – sonst hält weder Spachtelmasse noch Kleber.
Alte Beläge müssen nicht immer raus: Auf tragfähigen, fest verklebten Altbelägen und sogar auf alten Fliesen lässt sich mit dem richtigen Produkt direkt verlegen – unser TatexULTRA überbrückt selbst große Fliesenfugen ohne Spachteln. Bei Fußbodenheizung gehört vor der Verlegung ein dokumentiertes Aufheizprotokoll dazu.
Unsicher, was dein Untergrund braucht? Bring ein Foto mit in die Ausstellung – wir schauen kostenlos drauf.

